Winterreifen fürs Fahrrad — welche bei Schnee und Eis?

Winterradfahren scheitert nicht an der Kälte — sondern an der Haftung. Standardreifen verlieren auf nassem Asphalt, Schnee und Eis rapide an Grip. Die richtige Bereifung entscheidet, ob du sicher fährst oder stürzt.

Winterreifen fürs Fahrrad — welche bei Schnee und Eis?

Wann Winterreifen?

Sobald die Temperaturen regelmäßig unter 5 °C fallen, verhärten sich Sommerreifen und verlieren Haftung — auch ohne Schnee. Auf nassem Laub oder feuchtem Asphalt merkst du den Unterschied sofort. Faustregel: Wenn du morgens Raureif siehst, ist es Zeit für Winterreifen.

Reifentypen im Überblick

Spikes — ja oder nein?

Die Entscheidung hängt von deiner Strecke ab:

BedingungEmpfehlung
Nasser Asphalt, LaubWinterreifen ohne Spikes reichen
Gelegentlich SchneeWinterreifen ohne Spikes, Tempo reduzieren
Regelmäßig Eis, geräumte Radwege mit EisfleckenSpikereifen empfohlen
Dauerhaft Schnee/EisSpikereifen Pflicht

Reifenbreite und Luftdruck

Im Winter gilt: breiter und weniger Druck. Ein 40-mm-Reifen bei 3 bar hat deutlich mehr Auflagefläche als ein 28-mm-Reifen bei 6 bar. Mehr Kontaktfläche = mehr Grip = weniger Stürze. Den exakten Druck findest du auf der Reifenflanke — im Winter lieber am unteren Ende des empfohlenen Bereichs fahren.

Montage und Pflege

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